This Japanese solid silver okimono depicts a rooster, finely hand chased and engraved, decorated with translucent Pigeon Blood enamels applied over a reflective gold ground and set with small natural turquoise cabochons.
Height: 14 cm
Length: 16 cm
Depth: 8.5 cm
Weight: 252.8 g
Dating to the Late Meiji period (c. 1895–1912), the piece displays characteristics associated with the refined metalworking tradition of Nagoya/Asuke, renowned for artistic silverwork and enamelling during the late nineteenth and early twentieth centuries.
The entire surface was hand chased and engraved before enamelling. The engraved decoration remains clearly visible beneath the translucent enamels, allowing the reflective gold ground to interact with the colour. The comb is decorated with translucent Pigeon Blood enamel over gold, enriched by subtle dark brushwork beneath the enamel. The same technique is employed on the wings and tail, where green, blue, and violet enamels enhance the finely engraved silver without concealing the underlying craftsmanship.
The eyes retain their original natural turquoise cabochons. The recessed base, refined construction and exceptionally fine chasing are consistent with Japanese artistic silverwork of the Late Meiji period.
The maker's mark survives only as residual traces and can no longer be read with certainty. Nevertheless, the workmanship, gold-backed translucent enamels, construction and overall artistic approach are consistent with the Nagoya/Asuke tradition.
Dieses japanische Okimono aus massivem Silber stellt einen Hahn dar. Es ist fein von Hand ziseliert und graviert, mit durchscheinendem „Pigeon Blood“-Email auf einem glänzenden Goldgrund verziert und mit kleinen Cabochons aus natürlichem Türkis besetzt.
Höhe: 14 cm
Länge: 16 cm
Tiefe: 8,5 cm
Gewicht: 252,8 g
Das Werk stammt aus der späten Meiji-Zeit (ca. 1895–1912) und weist Merkmale auf, die mit der raffinierten Metallbearbeitungstradition von Nagoya/Asuke in Verbindung stehen, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert für ihre kunstvolle Silberarbeit und Emaille-Kunst bekannt war.
Die gesamte Oberfläche wurde vor dem Emaillieren von Hand ziseliert und graviert. Die gravierten Verzierungen bleiben unter den durchscheinenden Emaille-Schichten deutlich sichtbar, sodass der reflektierende Goldgrund mit der Farbe in Wechselwirkung tritt. Der Kamm ist mit durchscheinendem „Pigeon Blood“-Emaille auf Gold verziert, das durch subtile dunkle Pinselstriche unter der Emaille bereichert wird. Die gleiche Technik wurde an den Flügeln und am Schwanz angewendet, wo grüne, blaue und violette Emaille das fein gravierte Silber hervorhebt, ohne die darunterliegende Handwerkskunst zu verdecken.
Die Augen sind noch mit ihren ursprünglichen natürlichen Türkis-Cabochons besetzt. Der vertiefte Sockel, die raffinierte Konstruktion und die außergewöhnlich feine Ziselierung entsprechen der japanischen Silberschmiedekunst der späten Meiji-Zeit.
Die Herstellermarke ist nur noch als schwache Spuren erhalten und lässt sich nicht mehr mit Sicherheit entziffern. Dennoch entsprechen die Verarbeitung, die auf Gold aufgebrachten durchscheinenden Emaille-Schichten, die Konstruktion und der künstlerische Gesamtansatz der Tradition von Nagoya/Asuke.
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