Stele II resembles a fragment of solidified earth – a narrow, upright body that seems to have pushed its way to the surface like a tectonic layer. The bronze tapers upward, slightly bending as if shaped by internal pressure. Though minimal in form, it feels charged – as though it has taken shape through time, tension, and silent memory.
As in Stele, there is a sense of surreal lightness here. The work reads like a sign from an unfamiliar memory – somewhere between geological formation and sculptural gesture. It doesn’t assert itself, but resonates – a trace rather than a declaration, distilled and quietly embedded in space.
„Stele II“ gleicht einem Fragment erstarrter Erde – einem schmalen, aufrecht stehenden Körper, der sich wie eine tektonische Schicht an die Oberfläche gedrängt zu haben scheint. Die Bronze verjüngt sich nach oben und biegt sich leicht, als wäre sie durch inneren Druck geformt worden. Obwohl minimalistisch in der Form, wirkt sie kraftvoll – als hätte sie durch Zeit, Spannung und stille Erinnerung Gestalt angenommen.
Wie bei Stele herrscht auch hier ein Gefühl surrealer Leichtigkeit. Das Werk wirkt wie ein Zeichen aus einer unbekannten Erinnerung – irgendwo zwischen geologischer Formation und skulpturaler Geste. Es drängt sich nicht auf, sondern schwingt mit – eher eine Spur als eine Aussage, destilliert und still in den Raum eingebettet.
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