Large calyx-shaped baluster vase with a flared rim, standing on a round stepped base; colourless glass with flocculent pink, white and yellow powder fusions in the base layer, decorative layer with burgundy-coloured powder fusing, highly etched stylised decoration featuring cascading, interconnected necklaces with teardrop-shaped pendants, satin-finished surface in the background and on the inside, decorative layer polished, etched needle signature ‘Charder – Le Verre Français’ on the foot.
Technique: Handmade cameo glass Glass overlaid with several layers, with high-cut worked out motifs. Since the middle of the 19th century, the design has also been done by etching. Cameo glass vessels were already being made in antiquity; cameo glass vessels were already being made in ancient times, and at the end of the 19th century this glass art was further developed, especially in Nancy.
Manufactory: Verreries Schneider, Epinay-sur-Seine, France The brothers Ernest (1877-1937) and Charles Schneider (1881-1953) both started out at Daum Frères & Cie, Verreries de Nancy, where Ernest was responsible for sales and Charles worked as a freelance modeller and designer for the glassworks alongside his studies at the École des Baux Arts in Nancy and later in Paris. In 1913, the brothers teamed up with architect Wolf to found their own glass factory in Epinay-sur-Seine, operating under the name 'Schneider Frères & Wolf'. Due to the war, the company had to close in 1914, but the brothers kept it going after the war, starting in 1918 under the name 'Verreries Schneider'. Dating: 1927-1928 Dimensions: Height: 46,5 cm / 18.30 in Diameter: 14,5 cm / 5.70 in Bibliographie: - Carolus Hartmann, Glasmarken-Lexikon (= Encyclopedia of Glass Marks), Stuttgart (Germany) 1997, Page 138, Signature number 2729 and Page 208, Signature number 4480, Page 796, Schneider, Société Anonyme des Verreries. - Marie-Christine Joulin, Gerold Maier, Charles Schneider, Le Verre Francais - Charder - Schneider, Wißner-Verlag 2004, Germany, Page 162/163. Condition: Very good
Große, kelchförmige Balustervase mit ausgestelltem Rand, stehend auf einem runden, abgestuften Sockel; farbloses Glas mit flockigen rosa, weißen und gelben Pulverschmelzen in der Grundschicht, Dekorschicht mit burgunderfarbenen Pulverschmelzen, stark geätzte stilisierte Verzierung mit kaskadenförmigen, miteinander verbundenen Halsketten mit tropfenförmigen Anhängern, satinierte Oberfläche im Hintergrund und an der Innenseite, Dekorschicht poliert, geätzte Nadelsignatur „Charder – Le Verre Français“ am Fuß.
Technik: Handgefertigtes Kameoglas Mehrschichtiges Glas mit hochgeschnittenen, ausgearbeiteten Motiven. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgt die Gestaltung auch durch Ätzen. Kameoglasgefäße wurden bereits in der Antike hergestellt; Kameoglasgefäße wurden bereits in der Antike hergestellt, und Ende des 19. Jahrhunderts wurde diese Glaskunst insbesondere in Nancy weiterentwickelt.
Manufaktur: Verreries Schneider, Epinay-sur-Seine, Frankreich Die Brüder Ernest (1877–1937) und Charles Schneider (1881–1953) begannen beide bei Daum Frères & Cie, Verreries de Nancy, wo Ernest für den Verkauf zuständig war und Charles neben seinem Studium an der École des Beaux-Arts in Nancy und später in Paris als freiberuflicher Modellbauer und Designer für die Glasmanufaktur tätig war. Im Jahr 1913 schlossen sich die Brüder mit dem Architekten Wolf zusammen, um in Epinay-sur-Seine ihre eigene Glasmanufaktur zu gründen, die unter dem Namen „Schneider Frères & Wolf“ firmierte. Aufgrund des Krieges musste das Unternehmen 1914 schließen, doch die Brüder führten es nach dem Krieg weiter und starteten 1918 unter dem Namen „Verreries Schneider“. Datierung: 1927–1928 Maße: Höhe: 46,5 cm / 18,30 in Durchmesser: 14,5 cm / 5,70 in Bibliografie: - Carolus Hartmann, Glasmarken-Lexikon, Stuttgart (Deutschland) 1997, Seite 138, Signaturnummer 2729 und Seite 208, Signaturnummer 4480, Seite 796, Schneider, Société Anonyme des Verreries. - Marie-Christine Joulin, Gerold Maier, Charles Schneider, Le Verre Francais – Charder – Schneider, Wißner-Verlag 2004, Deutschland, Seite 162/163. Zustand: Sehr gut
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