Among the most evocative graphic works of De Chirico's late production, The Idol translates with extreme simplicity one of the central themes of his poetics: the transformation of the everyday object into an enigmatic and metaphysical presence. A simple upholstered chair, isolated in a suspended and silent space, takes on an almost anthropomorphic dimension, becoming a symbol, a memory, and an apparition.
The artist eliminates every superfluous narrative element and focuses attention on the evocative power of form. The image, constructed through a soft and vibrant stroke, generates that sensation of temporal suspension that characterizes De Chirico's universe, where objects seem to hold hidden meanings and parallel realities.
The soft varnish technique allows for a particularly delicate rendering of the line, close to drawing, enhancing the atmospheric nuances and the intimate nature of the composition. The work is an artist's proof and belongs to the artist's official corpus of graphic works, published in the catalogue of graphic works 1969–1977.
The sheet measures 70 x 51 cm.
Bibliography: E. Brandani (ed.), Giorgio de Chirico. Catalogue of Graphic Works 1969–1977, Edizioni Bora, Bologna, 1990, p. 34.
Als eines der eindrucksvollsten grafischen Werke aus De Chiricos Spätwerk vermittelt „The Idol“ mit äußerster Schlichtheit eines der zentralen Themen seiner Poetik: die Verwandlung des Alltagsgegenstands in eine rätselhafte und metaphysische Präsenz. Ein einfacher gepolsterter Stuhl, isoliert in einem schwebenden und stillen Raum, nimmt eine fast anthropomorphe Dimension an und wird zum Symbol, zur Erinnerung und zur Erscheinung.
Der Künstler eliminiert jedes überflüssige narrative Element und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Ausdruckskraft der Form. Das Bild, das durch einen weichen und lebendigen Pinselstrich konstruiert ist, erzeugt jene Empfindung zeitlicher Schwebe, die De Chiricos Universum charakterisiert, in dem Objekte verborgene Bedeutungen und parallele Realitäten zu bergen scheinen.
Die Technik des weichen Lacks ermöglicht eine besonders zarte Wiedergabe der Linie, die der Zeichnung nahekommt, und unterstreicht die atmosphärischen Nuancen sowie den intimen Charakter der Komposition. Das Werk ist ein Künstlerexemplar und gehört zum offiziellen grafischen Werk des Künstlers, veröffentlicht im Katalog der grafischen Werke 1969–1977.
Das Blatt misst 70 x 51 cm.
Bibliografie: E. Brandani (Hrsg.), Giorgio de Chirico. Katalog der grafischen Werke 1969–1977, Edizioni Bora, Bologna, 1990, S. 34.
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