Hand-painted polychrome Chinoiserie table lamp by Royal Tichelaar Makkum, Makkum, Friesland, Netherlands, circa mid-twentieth century. The ceramic base is decorated in the Dutch Delft tradition — a white tin-glazed ground painted with bird-and-flower garden scenes in cobalt blue, iron-red, yellow, and green. Birds perch in flowering branches across the front and side panels; blue scrollwork frames each panel, an arched border circles the neck, and a wave-and-scroll register runs around the foot. The decoration descends from the Chinese export porcelain that Dutch potters in Delft and Makkum reinterpreted from the seventeenth century onward.
Tichelaar uses the older majolica method — painting over the unfired tin glaze rather than under it — so colors flow slightly into the surface during firing, giving the decoration a characteristically soft edge. The underside bears the documented authentic Tichelaar mark: "Makkum" in a shield-shaped cartouche above pattern number 1109, with painter's initial "k."
Paired with a new bespoke loose-pleat burnt orange silk shade with an irregular hem; a twisted navy cord echoes the cobalt blue of the painted decoration. Condition excellent throughout. Newly rewired for US use.
Handbemalte, vielfarbige Tischlampe im Chinoiserie-Stil von Royal Tichelaar Makkum, Makkum, Friesland, Niederlande, um die Mitte des 20. Jahrhunderts. Der Keramiksockel ist in der niederländischen Delfter Tradition verziert – auf einem weißen, zinnverglasten Untergrund sind Gartenmotive mit Vögeln und Blumen in Kobaltblau, Eisenrot, Gelb und Grün gemalt. Vögel sitzen auf blühenden Zweigen auf der Vorderseite und den Seitenwänden; blaue Schnörkel umrahmen jede Wand, eine gewölbte Bordüre umgibt den Hals, und ein Wellen- und Schnörkelband verläuft um den Sockel. Die Verzierung geht auf das chinesische Exportporzellan zurück, das niederländische Töpfer in Delft und Makkum ab dem 17. Jahrhundert neu interpretierten.
Tichelaar verwendet die ältere Majolika-Methode – das Bemalen über der ungebrannten Zinnglasur statt darunter –, sodass die Farben beim Brennen leicht in die Oberfläche einfließen und der Verzierung einen charakteristisch weichen Rand verleihen. Die Unterseite trägt die dokumentierte authentische Tichelaar-Marke: „Makkum“ in einer schildförmigen Kartusche über der Muster-Nummer 1109, mit der Initiale des Malers „k“.
Kombiniert mit einem neuen, maßgefertigten, locker plissierten, brennorangenfarbenen Seidenschirm mit unregelmäßigem Saum; eine gedrehte marineblaue Kordel greift das Kobaltblau des bemalten Dekors auf. Zustand durchweg ausgezeichnet. Neu verkabelt für den Gebrauch in den USA.
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